Was das Snippet im Browser ablegt
Das Snippet wird first-party über deine eigene Domain ausgeliefert. Im Browser hält es eine funktionale Kennung, die auf deine Domain begrenzt ist — in einem Cookie oder im Local Storage — und zwar aus einem Grund: mehrere Seitenaufrufe derselben Browser-Sitzung zu einem Besuch zusammenzufassen. Ohne sie würde eine Besucherin, die vier Seiten liest, wie vier unabhängige Besuche aussehen.
Diese Kennung ist keine Werbekennung. Sie ist nur auf deiner eigenen Domain lesbar, wird nicht an Werbenetzwerke weitergegeben, es entstehen keine Third-Party- oder seitenübergreifenden Kennungen, und es wird kein Geräte-Fingerprint berechnet. Welche Firma hinter einem Besuch steht, wird serverseitig aus dem Netzsignal aufgelöst — nicht aus etwas, das auf dem Gerät liegt.
Wann das Snippet lädt
lead.box wartet nicht selbst auf eine Consent-Entscheidung — der Loader läuft dort, wo du ihn platzierst. Das ist Absicht: Die Consent-Architektur deiner Website gehört dir, und ein Snippet sollte sie nicht stillschweigend übersteuern. Wo du es einbaust, entscheidet also, wann die Erkennung beginnt.
Beide Varianten sind unterstützt. Kommt deine Bewertung zum Ergebnis, dass die Erkennung auf Firmenebene auf dem berechtigten Interesse ruht, kannst du das Snippet unbedingt wie jedes andere funktionale Skript laden. Möchtest du lieber eine Entscheidung abwarten, hängst du es in deiner CMP an eine Consent-Kategorie — dann läuft es erst nach deren Annahme.
Einbindung in eine CMP
Technisch verhält sich das Snippet wie ein gewöhnlicher Tag und passt damit in das Muster, das deine CMP schon dokumentiert. Die meisten Teams wählen einen dieser drei Wege.
- Tag-Manager: Snippet als Tag anlegen und über das Consent-Event der gewählten Kategorie auslösen.
- Kategoriegesteuertes Blockieren: die CMP blockt das Script-Tag bis zur Annahme der Kategorie — genau wie bei Analytics-Tags.
- Unbedingt: Snippet in den Seitenkopf einbauen und die Verarbeitung in der Datenschutzerklärung dokumentieren.
Was in die Datenschutzerklärung gehört
Egal welche Variante du wählst: Die Verarbeitung muss offengelegt werden. lead.box liefert einen fertigen Datenschutz-Absatz, den du anpassen kannst — mit Verarbeitungsumfang, Zweck und Ort der Verarbeitung. Er verweist außerdem auf die öffentliche Opt-out-Seite, damit widersprechende Besucher eine Adresse haben.
Ein Vorbehalt gehört klar dazu: Was auf deiner Website rechtlich zulässig ist, hängt von deiner eigenen Bewertung und dem Rest deines Tag-Setups ab, das wir nicht sehen. Diese Seite beschreibt das Produktverhalten, damit dein Datenschutz-Team mit Fakten arbeiten kann — sie ersetzt die Entscheidung nicht.
Verwandte Fragen
Im eigenen Setup ausprobieren
Der 14-tägige Test läuft ohne Kreditkarte — du kannst das Snippet in Staging oder Produktion einbauen und sehen, wie es sich neben deinen bestehenden Tags verhält.