Was mit der Adresse passiert
Jede Webanfrage trägt die Adresse des Netzes, aus dem sie kommt — nur so kann das Internet eine Antwort ausliefern, mit oder ohne Analytics auf der Seite. lead.box nutzt diesen Wert für eine Aufgabe: aufzulösen, zu welcher Organisation die Verbindung gehört und ob es überhaupt eine Geschäftsverbindung ist.
Ist der Abgleich erledigt, hat der Rohwert seinen Zweck erfüllt. Auf dem Besuchsdatensatz bleibt das Ergebnis — Organisation, Einordnung als Geschäfts- oder Privatverbindung, grobe Region und gegebenenfalls der Name des Internetanbieters — nicht die Adresse selbst. Rohadressen erscheinen nicht in der Oberfläche, nicht in Exporten und nicht in der API.
Was zu einem Besuch gespeichert wird
Ein gespeicherter Besuch ist ein Datensatz auf Firmenebene. Er enthält die aufgelöste Organisation mit ihren Profilfeldern, die besuchten Seiten mit Zeitstempeln, die Sitzungsdauer, Referrer und Kampagnenparameter sowie eine funktionale Sitzungskennung, die auf deine eigene Domain begrenzt ist und Seitenaufrufe einer Browser-Sitzung gruppiert.
Es gibt keine seitenübergreifende Kennung, keine Werbekennung, keinen Geräte-Fingerprint und kein personenbezogenes Profil. Für Aufbewahrungsfragen ist das entscheidend: Der Datensatz beschreibt die Interaktion einer Organisation mit deiner Website, nicht den Surfverlauf eines Menschen.
Wie lange Daten bleiben
Die Besuchshistorie bleibt, solange sie für dich nützlich und dein Workspace aktiv ist — damit wiederkehrende Accounts über einen normalen B2B-Vertriebszyklus erkannt werden und nicht nur innerhalb einer Sitzung. Die konkreten Fristen, auch für die Zeit nach Schließung eines Workspaces, stehen im Auftragsverarbeitungsvertrag, der öffentlich ist und digital abgeschlossen werden kann.
Wir verweisen lieber auf den Vertrag als hier eine Zahl zu nennen, die veralten könnte. Braucht deine Datenschutzprüfung eine bestimmte Frist schriftlich, ist der AVV das Dokument dafür — und er liegt vor dem Kauf vor, während der kostenlosen Testphase.
Löschung und Kontrolle
Du behältst die Kontrolle über die Inhalte deines Workspaces: Einzelne Firmendatensätze lassen sich in der Oberfläche entfernen, und eine Löschanfrage für die Daten deines Workspaces kannst du über die im AVV genannten Kontaktwege stellen. Widersprechende Besucher nutzen die öffentliche Opt-out-Seite, Unternehmen können zusätzlich ein Opt-out auf Firmenebene anfragen.
Eine Eigenschaft gehört noch dazu: Die Verarbeitung läuft in der EU, und jeder beteiligte Dienstleister steht auf der öffentlichen Subprozessoren-Seite, die versioniert ist — du siehst also, was sich wann geändert hat.
Verwandte Fragen
Erst den AVV lesen
Auftragsverarbeitungsvertrag und Subprozessoren-Liste sind öffentlich — die Datenschutzprüfung passt also in die kostenlosen 14 Tage, ohne Kreditkarte.