Praxis · 30. Juni 2026 · 7 Min. Lesezeit

B2B-Leadgenerierung: Agentur, Freelancer oder selbst machen?

Du hast eine Website, etwas Traffic und kein großes Marketingteam. Agentur, Freelancer oder Ärmel hochkrempeln? Hier ist die ehrliche Aufschlüsselung, ohne Sales-Pitch von irgendeiner Seite.

Abstraktes Navy-Grid mit drei gruppierten Formen unterschiedlicher Größe.

Wenn dein Team fünf Leute hat und einer den "Marketing-Hut" trägt, ist das deine Weggabelung. Drei Pfade, ein Ziel: Traffic in Gespräche verwandeln.

Die drei Optionen in einer Tabelle

WegTypische MonatskostenStartzeitDu behältst Kontrolle über…
DIY / internNur Tool-KostenTageAlles, inklusive der Fehler
Freelancer (10–20 h/Monat)800–2.500 €1–2 WochenStrategie; Freelancer setzt um
Agentur-Retainer2.500–8.000 €+2–4 WochenRichtung; Agentur betreibt die Maschine
Grobe Kosten und Kontrolle pro Weg (illustrativ).

Zahlen variieren

Die Bereiche sind grobe Startwerte aus dem, was kleine B2B-Teams typischerweise berichten; keine universellen Werte. Immer ein spezifisches Angebot einholen.

DIY: wann es gewinnt

Wenn dein durchschnittlicher Kunde mehr als 10k € wert ist und du technische Neugier hast, schlägt DIY oft beides. Du besitzt Tools, Daten und Lernen. Kosten: Zeit — rechne mit 3–5 Stunden pro Woche im ersten Quartal.

Tools, die du wirklich brauchst: Website-Tracking mit Firmenidentifikation, ein E-Mail-Programm, ein geteiltes Doc für Notizen. Fertig. Mehr ist verfrüht.

Freelancer: wann er gewinnt

Ein guter Freelancer ist der wirksamste Schritt vor einer Einstellung. 10–20 Stunden im Monat kaufen dir: Content im Rhythmus, eine funktionierende Outbound-Kadenz und jemanden, der das Besucher-Ritual am Leben hält, wenn deine Woche explodiert.

Merkmale guter Freelancer: zeigt dir die letzten drei Gründer, denen er geholfen hat; verträgt "weniger Strategie, mehr liefern"; fragt im ersten Call nach deinem ICP.

Agentur: wann sie gewinnt

Agenturen gewinnen bei Skalierung und Spezialisierung. Wenn du echtes Geld in Ads steckst, SEO über viele Seiten brauchst oder eine Multi-Brand-Site betreibst, ist der Agenturprozess sein Geld wert. Für kleine B2B-Teams unter 500k € ARR meist Overkill — du bezahlst Leute, die Leute managen, die deine Arbeit machen.

Der Hybrid, der meist gewinnt

Die meisten kleinen B2B-Teams landen hier: DIY-Tools + ein Freelancer für 10 h/Monat. Du besitzt Daten und Kundengespräche; der Freelancer hält Content und Listen in Bewegung. Der Gründer bleibt am Anfang des Funnels — denn in dieser Phase verkauft keine externe Stimme so gut wie deine.

Die drei teuersten Fehler

  • Agentur beauftragen für ein 200-€/Monat-Tool-Problem.
  • 12-Monats-Retainer unterschreiben, bevor ein 3-Monats-Pilot lief.
  • Sales-Texte an jemanden auslagern, der in deiner Kategorie nie verkauft hat.
  • Verwandt: [Der 10-Minuten-Wochencheck](/blog/the-10-minute-weekly-check-leads-from-your-website-without-a-marketing-team)
  • Verwandt: [Deine Website ist dein bester SDR](/blog/your-website-is-your-best-sdr)
  • Verwandt: [Installation ohne Tech-Angst](/blog/tech-anxiety-how-to-install-website-tracking-without-a-developer)
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