FAQ im Detail

Firmen statt Personen

Die wichtigste Design-Entscheidung im Produkt ist eine Grenze: Die Erkennung endet bei der Organisation.

Was das Produkt zurückgibt

Zu einem erkannten Besuch bekommst du die Organisation und ihren Kontext: Firmenname, Branche, Größenklasse, grobe Region, besuchte Seiten, Sitzungsdauer, Wiederbesuche und die Kampagne oder den Referrer, über den sie kamen. Das reicht, um einen interessierten Account von einem Vorbeisurfer zu unterscheiden und Nachfassen zu priorisieren.

Was du nicht bekommst, ist eine Person. Keine Namen, keine E-Mail-Adressen, keine Jobtitel an einer Sitzung, kein personenbezogenes Profil, das sich über Besuche aufbaut. Es gibt keine Einstellung, die das freischaltet — die Verarbeitungskette löst diese Ebene gar nicht auf.

Warum diese Grenze existiert

Eine Firma zu erkennen ist eine Aussage über eine juristische Person. Die Person hinter einem anonymen Besuch zu erkennen ist eine Aussage über einen Menschen — und genau dort wird Besuchererkennung zu der Verarbeitung, gegen die Aufsichtsbehörden, Datenschutz-Teams und Besucher sich wenden. Dass das Ergebnis auf Entity-Ebene bleibt, macht die Abwägung beim berechtigten Interesse überhaupt handhabbar.

Es hält die Daten außerdem ehrlich. Einen Besuch einer bestimmten Mitarbeiterin zuzuordnen, hieße zu raten, wer im Unternehmen hinter einem geteilten Büroanschluss saß. Eine als Fakt verkaufte Vermutung ist schlechter als keine Antwort — besonders wenn gleich jemand aus dem Vertrieb darauf reagiert.

Wie Teams mit Daten auf Firmenebene arbeiten

In der Praxis beginnt der Prozess beim Account, nicht bei der Person. Eine Firma, die zweimal in einer Woche die Preisseite liest, ist ein Anlass, über die gewohnten Kanäle Kontakt aufzunehmen: über den bestehenden Kontakt dort, über LinkedIn oder über eine Account-based-Kampagne. Der Besuch sagt dir, an welche Tür du klopfst; deine eigenen Beziehungsdaten sagen, nach wem du fragst.

Brauchst du Kontakte innerhalb einer erkannten Firma, kannst du einen Enrichment-Anbieter mit deinem eigenen Schlüssel anbinden. Die Kontaktabfrage läuft dann auf deiner Seite unter deinem Vertrag — lead.box verkauft keine Kontaktlisten und reichert anonyme Besucher nicht zu Personen an.

Was das für deine Datenschutzprüfung heißt

Drei Punkte sind Prüferinnen und Prüfern meist am wichtigsten: Das Ergebnis ist eine juristische Person, es entstehen keine seitenübergreifenden oder werblichen Profile, und die Verarbeitung findet in der EU statt. Dazu kommt: Der AVV lässt sich digital abschließen, die Subprozessoren-Liste ist öffentlich und versioniert, und für widersprechende Besucher gibt es eine öffentliche Opt-out-Seite.

Diese Kombination macht die Erkennung auf Firmenebene zu einem anderen Gespräch als personenbezogenes Tracking — und deshalb lassen sich die meisten Prüfungen in der kostenlosen Testphase abschließen statt erst nach einer Zusage.

Verwandte Fragen

Die Grenze selbst prüfen

Starte den kostenlosen 14-Tage-Test ohne Kreditkarte und sieh dir eine Firmenkarte an: Alles, was das Produkt zeigt, steht dort — und nichts über einzelne Personen.

B2B Lead Identification Platform

lead.box — Identify the companies visiting your website

lead.box turns anonymous B2B website visitors into named companies. GDPR-first, first-party only, with EU data processing.

What lead.box does

How it works

  1. Add a single lightweight tracking snippet to your website.
  2. lead.box identifies the companies behind each visit using first-party IP intelligence.
  3. Hot leads are scored, enriched with contact data and exported as a file for your sales team.

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