Leads · 5. August 2026 · 8 Min. Lesezeit

Leadfeeder vs. Lead Forensics: Preise ehrlich

Leadfeeder-Preise findest du im Netz, Lead-Forensics-Preise nicht. Wir zeigen dir die zwei Zahlen, die wirklich über den Kauf entscheiden — und wie du sie ausrechnest, bevor du unterschreibst.

Zwei Software-Preisschilder nebeneinander, eines mit Monatspreis, eines nur mit dem Hinweis „Preis auf Anfrage".

Zwei Tools stehen auf deiner Liste. Jemand hat die Leadfeeder-Preise gegoogelt und echte Zahlen gefunden — kurze Erleichterung. Dann kam Lead Forensics: ein Kontaktformular statt einer Preisliste. Der Vergleich steckt fest, der Demo-Termin ist am Donnerstag. Dieser Text erklärt in möglichst einfachen Worten, was du bei beiden wirklich überprüfen kannst — und welche zwei Zahlen die ganze Entscheidung tragen.

Worum geht es bei diesen Tools überhaupt?

Beide machen im Kern dasselbe: Sie zeigen dir, welche Unternehmen deine Website besucht haben, ohne dass jemand ein Formular ausfüllt. Grundlage ist die IP-Adresse und das Netzwerk dahinter, das einer Firma zugeordnet wird.

Firmenebene, nicht Personenebene. Du erfährst, dass eine Spedition aus Rotterdam dreimal auf deiner Preisseite war. Du erfährst nicht, wer dort an der Tastatur saß.

Ist wie ein Lieferwagen vor deinem Laden. Das Logo an der Tür kannst du lesen. Den Fahrer kennst du nicht.

Leadfeeder-Preise: Was öffentlich bekannt ist

Leadfeeder ist der transparentere von beiden — und war es immer. Das Tool gehört inzwischen zu Dealfront, nach dem Zusammenschluss von Leadfeeder und Echobot. Branding und Paketierung haben sich dadurch verschoben. Wichtig zu wissen, bevor du einen alten Screenshot mit einem aktuellen Angebot vergleichst.

Laut öffentlich verfügbaren Informationen sieht die Struktur historisch so aus:

  • Kostenlose Stufe: stark eingeschränkt, meistens über die Historie — du siehst nur wenige Tage zurück.
  • Bezahlstufen: monatlich abgerechnet, gestaffelt nach der Anzahl erkannter Unternehmen pro Monat. Mehr Firmen, höherer Preis.
  • Zusatzmodule: Kontaktdaten und weitere Dealfront-Funktionen sind üblicherweise separat paketiert.

Entscheidend ist nicht die konkrete Eurozahl — die ändert sich, und alles, was du in einem Blogartikel liest, ist schon leicht veraltet. Entscheidend ist das Modell: Du zahlst nach erkannten Unternehmen. Der Zähler läuft mit deinem Traffic, nicht mit deinem Erfolg.

Lead-Forensics-Preise: Warum du keine findest

Lead Forensics veröffentlicht keine Preisliste. Laut öffentlich verfügbaren Informationen gibt es Preise nur auf Anfrage: Demo buchen, Fragen zu Traffic-Volumen und Firmengröße beantworten, individuelles Angebot bekommen.

Das ist ein legitimes Vertriebsmodell, viele Enterprise-Anbieter machen das so. Aber es hat eine praktische Folge: Du kannst nicht vergleichen, bevor du mit dem Vertrieb gesprochen hast. Und deine Zahl ist nicht die Zahl, die jemand anderes bekommt.

In öffentlichen Bewertungen und Einkäuferforen wird außerdem regelmäßig berichtet, dass üblicherweise Jahresverträge statt Monatsverträge geschlossen werden. Nimm das als Arbeitshypothese für den Call — nicht als etwas, das sich für dein konkretes Angebot belegen lässt.

Welche zwei Zahlen sind das jetzt?

Jede Anbieterseite in dieser Kategorie redet über Features. Fast keine redet über die zwei Dinge, die am Ende bestimmen, ob der Kauf gut war.

Nummer eins: die Vertragslaufzeit. Nummer zwei: der Preis pro tatsächlich erkanntem Unternehmen. Alles andere ist Dekoration.

  1. Die Laufzeit macht aus einem schlechten Monat ein schlechtes Jahr. Monatlich kündbar heißt: Du kannst gehen, wenn es nicht passt. Jahresvertrag heißt: elf weitere Monate für eine Entscheidung, die du bereust.
  2. Der Preis pro erkanntem Unternehmen ist dein echter Stückkosten-Wert. Monatspreis geteilt durch die Zahl der Firmen, die das Tool in diesem Monat wirklich erkannt hat. Diese Zahl vergleichst du zwischen Anbietern — nicht den Listenpreis.

Frag in jedem Demo-Call: „Was zahle ich, wenn das Tool nur halb so viele Unternehmen erkennt wie in eurer Prognose?" Die Antwort verrät dir, ob du ein Werkzeug kaufst oder eine Hochrechnung.

Warum die zweite Zahl viele überrascht

Die Erkennungsquote schwankt stark je nach Traffic-Mix, und das steuert kein Anbieter. Bürotraffic aus einem Firmennetz ist identifizierbar. Homeoffice, Mobilfunk, VPNs und private Anschlüsse meistens nicht.

Zwei Firmen im identischen Tarif landen deshalb bei völlig unterschiedlichen Stückkosten. Ein B2B-Hersteller mit Desktop-Traffic aus Gewerbegebieten fährt gut. Ein Anbieter, dessen Zielgruppe im Zug am Handy liest, fährt schlecht.

Das ist der ehrliche Teil, den keine Preisseite abbildet: Ein Teil deines Traffics bleibt anonym, egal welches dieser Tools du kaufst. Wer dir etwas anderes verspricht, verkauft dir eine Prognose.

So vergleichst du fair

PrüfpunktWarum es zählt
Preis öffentlich?Kein Skandal, wenn nicht — kostet dich aber einen Vertriebstermin, bevor du überhaupt vergleichen kannst.
VertragslaufzeitMonatlich heißt: du kommst raus. Jährlich heißt: du bleibst durch die gesamte Lernkurve gebunden.
Wonach wird abgerechnet?Erkannte Unternehmen, Sessions oder Nutzerplätze — davon hängt ab, ob ein Traffic-Peak eine gute Nachricht oder eine Rechnung ist.
Wo werden Daten verarbeitet?Für EU-Käufer sind Verarbeitungsort und AVV Einkaufsfragen, keine Nettigkeiten.
Test ohne Kreditkarte?Ein Test auf deinem eigenen Traffic ist der einzige belastbare Erkennungsquoten-Check.
Was passiert zur Verlängerung?Automatische Verlängerung und Kündigungsfristen klärst du vor der Unterschrift — nicht im elften Monat.
Anbieter für Besucher-Identifikation vergleichen — was du vor der Unterschrift prüfst

Was in fast jedem Leadfeeder-Review fehlt

Die meisten Reviews bewerten Oberfläche, Integrationen und Support. Völlig legitim, das zählt auch — und Leadfeeder schneidet in öffentlichen Bewertungen bei der Bedienbarkeit meist ordentlich ab.

Aber kaum ein Review sagt dir, was das Tool pro brauchbarem Lead gekostet hat. Weil das vom Traffic des Testers abhängt, und den veröffentlicht niemand. Nimm Sterne also als Signal für die Produkterfahrung — und als null Aussage über deine Stückkosten.

Reviews liest du für Reibungspunkte. Für Mathe machst du einen Test.

Wo lead.box reinpasst

lead.box macht denselben Kernjob: Unternehmen erkennen, keine Personen, aus deinem Website-Traffic. Wir sind hier die dritte Option und sagen offen, wie wir uns unterscheiden.

  • Transparente Monatspreise: Der Preis steht auf der Website, du brauchst keinen Demo-Call für eine Zahl.
  • Monatlich kündbar: Kein Jahresvertrag als Standard.
  • EU-Datenverarbeitung, DSGVO-konform, first-party: gebaut für europäische Käufer, die Einkaufsfragen beantworten müssen.
  • 14 Tage kostenlos, ohne Kreditkarte: auf deinem eigenen Traffic laufen lassen und deine Stückkosten selbst ausrechnen, bevor du irgendetwas entscheidest.

Und dieselbe Grenze gilt für uns wie für alle anderen: Nicht jeder Besucher ist identifizierbar. Homeoffice- und Mobilfunk-Traffic bleibt auch bei uns anonym. Uns ist lieber, du merkst das im kostenlosen Test als im vierten Vertragsmonat.

Der kürzestmögliche Rat

Hol dir alle drei auf deine eigene Seite — oder wenigstens von jedem eine Zahl — bevor du dich länger als einen Monat bindest. Dann teilst du. Vergleiche Stückkosten, keine Listenpreise.

Das Tool, das weniger Firmen erkennt, aber halb so viel kostet, kann der bessere Kauf sein. Das Tool mit der besten Demo kann der schlechteste Deal sein. Das ist der ganze Trick in einem Satz.

  • Verwandt: [Warum die meisten Website-Besucher spurlos verschwinden](/de/blog/die-97-prozent-luecke-warum-website-besucher-anonym-bleiben)
  • Verwandt: [Wer besucht eigentlich meine Website? Eine einfache Erklärung](/de/blog/who-actually-visits-my-website-a-simple-explanation)
lead.box Team

Veröffentlicht von

lead.box Team

Weitere Artikel

Seh dir lead.box auf deinem eigenen Traffic an

Kostenlos starten — ohne Karte, ohne Sales-Call. Oder buch dir eine 20-minütige Führung, wenn du es geführt haben willst.

Kostenlos testen

Notizen zu DSGVO-B2B-Lead-Intelligence

B2B Lead Identification Platform

lead.box — Identify the companies visiting your website

lead.box turns anonymous B2B website visitors into named companies. GDPR-first, first-party only, with EU data processing.

What lead.box does

How it works

  1. Add a single lightweight tracking snippet to your website.
  2. lead.box identifies the companies behind each visit using first-party IP intelligence.
  3. Hot leads are scored, enriched with contact data and exported as a file for your sales team.

Quick links