FAQ im Detail

Unterschied zu Web-Analytics

Das sind keine konkurrierenden Werkzeuge. Sie beantworten verschiedene Fragen — und B2B-Teams brauchen meist beide Antworten.

Zwei verschiedene Fragen

Web-Analytics ist gebaut, um Verhalten aggregiert zu messen: Sitzungen, Quellen, Funnel, Conversion-Raten, welche Seite Leute verliert. Das ist das richtige Instrument, um eine Website zu optimieren — nichts hier legt nahe, es zu ersetzen.

Die Firmenerkennung beantwortet eine andere Frage: Welche Organisation war das? Sie macht aus einer Zeile im Traffic-Report einen Account-Namen, mit dem man arbeiten kann — die Firma, die gelesenen Seiten, wie oft sie zurückkam und woher sie kam.

Warum Analytics das nicht beantworten kann

Aggregierte Auswertung ist bewusst aggregiert. Eine Preisseite mit 400 Sitzungen und 2% Formularrate sagt dir, dass sich 8 Menschen zu erkennen gegeben haben und 392 nicht — und keine Dimension in diesem Report nennt die Firmen hinter den 392. Selbst wo Reports Organisationsdimensionen zeigen, sind sie nicht dafür gedacht, einen Vertriebsprozess zu füttern.

In dieser Lücke steckt der größte Teil des B2B-Umsatzes. Buying-Committees recherchieren wochenlang, bevor jemand ein Formular ausfüllt — im Report sind sie unsichtbarer Traffic. Firmenerkennung macht diese Recherche auf Account-Ebene sichtbar, während sie noch läuft.

Wofür jedes Werkzeug gut ist

Eine klare Trennung spart Arbeit. Analytics für Fragen zur Website-Leistung, Firmenerkennung für Fragen dazu, wer Interesse hat.

Als Daumenregel: Beginnt die Frage mit "wie viele" oder "wie gut", gehört sie in Analytics. Beginnt sie mit "wer" oder "welche Firma", kann Analytics sie nicht beantworten — egal wie der Report geschnitten wird.

  • Analytics: Traffic-Volumen, Kanal-Performance, Funnel-Abbrüche, A/B-Test-Ergebnisse, Ladezeit-Effekte.
  • Firmenerkennung: welche Firmen da waren, was sie gelesen haben, wie engagiert sie sind, welche Accounts zurückkamen.
  • Beides zusammen: welche Kampagne die Accounts gebracht hat, die du wirklich willst — nicht nur die günstigsten Klicks.

Parallelbetrieb

Technisch koexistieren beide störungsfrei: Es sind gewöhnliche Tags, und das lead.box-Snippet wird first-party über deine eigene Domain ausgeliefert. Rechne damit, dass die Zahlen abweichen — andere Sitzungsdefinition, andere Bot-Filterung, anderer Umfang. Die Summen werden nie exakt gleich sein, und keines der beiden ist deshalb falsch.

Die praktische Arbeitsteilung: Analytics bleibt die Wahrheit für Website-Leistung, lead.box wird die Quelle für Account-Interesse, und die Kampagnenparameter, die beide sehen, verbinden eine Budgetentscheidung mit den Firmen, die sie gebracht hat.

Die natürliche Verbindung sind die Kampagnenparameter. Beide Werkzeuge sehen dieselben utm-Werte: Ein Klick, den Analytics als eine Sitzung zählt, erscheint in lead.box als benannter Account, der über diese Kampagne kam.

Verwandte Fragen

Den Unterschied am eigenen Traffic sehen

Lass lead.box 14 Tage neben deiner bestehenden Analytics laufen — kostenlos, ohne Kreditkarte — und vergleiche, was jeder Report dir erlaubt.

B2B Lead Identification Platform

lead.box — Identify the companies visiting your website

lead.box turns anonymous B2B website visitors into named companies. GDPR-first, first-party only, with EU data processing.

What lead.box does

How it works

  1. Add a single lightweight tracking snippet to your website.
  2. lead.box identifies the companies behind each visit using first-party IP intelligence.
  3. Hot leads are scored, enriched with contact data and exported as a file for your sales team.

Quick links